Moderne Rechenzentren, gut ausgebildete Fachkräfte, IT-Exporte in Milliardenhöhe: Der digitale Sektor in Usbekistan boomt.
IT-Produkte aus Usbekistan? Gängige Klischees hierzulande zeichnen das Bild eines fernen Landes entlang der alten Seidenstraße, bekannt für Früchte, Baumwolle, Seide und Gold. Doch digitale Dienstleistungen? Daran denken bislang wohl die Wenigsten.
Die Realität sieht längst anders aus. Seit Reformstart 2017 gilt Usbekistan als aufstrebender Investitionsstandort in Zentralasien. Auch die EU will nun die Partnerschaft vertiefen. Ende Oktober unterzeichneten der usbekische Präsident Shavkat Mirziyoyev, EU-Ratspräsident António Costa und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in Brüssel ein Abkommen über erweiterte Partnerschaft und Zusammenarbeit – ein Meilenstein in den europäisch-usbekischen Beziehungen. Das Ziel eines WTO-Beitritts 2026 ist auch in greifbare Nähe gerückt.
Meine Eindrücke nach vielen Reisen ins Land, angereichert mit analytischer Recherche und Experteneinschätzungen, für Berliner Zeitung:
https://www.berliner-zeitung.de/open-source/jenseits-vom-seidenstrassen-klischee-wie-usbekistan-sich-als-it-standort-neu-erfindet-li.10003213








